Montag, 14. Juli 2014

Tropical Tanganyika Flakes

Die Frage nach dem richtigen Futter für unsere Pfleglinge, ist sicher nicht unwichtig. Ich hatte in den letzten Jahren viele Produkte im Gebrauch, aber letztendlich entschieden meist die Fische, welches Futter ihnen passte. Die Tropical Tanganyika Flakes gehören zu meinen Standartsortiment, da diese selbst von etwas fressfaulen Tieren gern genommen werden. Allerdings sollte man recht besonnen damit füttern, da es ein sehr proteinhaltiges und gehaltvolles Futter ist.  Weitere Infos zum diesem Futter findet Ihr im fishmonkeys Onlineshop...  >> zum Shop
Die Frage nach dem richtigen Futter für unsere Pfleglinge, ist sicher nicht unwichtig. Ich hatte in den letzten Jahren viele Produkte im Gebrauch, aber letztendlich entschieden meist die Fische, welches Futter ihnen passte. Die Tropical Tanganyika Flakes gehören zu meinen Standartsortiment, da diese selbst von etwas fressfaulen Tieren gern genommen werden. Allerdings sollte man recht besonnen damit füttern, da es ein sehr proteinhaltiges und gehaltvolles Futter ist.
Weitere Infos zum diesem Futter findet Ihr im fishmonkeys Onlineshop...
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Donnerstag, 10. Juli 2014

Chalinochromis brichardi (Poll, 1974)

Stock Fotos Chalinochromis brichardi

Stock Fotos Chalinochromis brichardi

Stock Fotos Chalinochromis brichardi

Stock Fotos Chalinochromis brichardi

Stock Fotos Chalinochromis brichardi by Waldemar Fischer
Der Maskenbuntbarsch oder auch Zügelbuntbarsch aus dem Tanganjikasee ist kein Schneckenbuntbarsch, aber bestens für die Vergesellschaftung mit Lamprologus ocellatus und Co geeignet. Der mit etwa 12-15 Zentimeter ausgewachsener Cichlide, bewohnt im See, eng an den Boden gebunden, felsige Regionen. Somit sollte, ähnlich wie für die Arten der Gattung Julidochromis, die Aquariumeinrichtung über ausreichend große Steinaufbauten verfügen, in denen sich die Tiere zurückziehen können. Chalinochromis brichardi ist eher friedliebend und vermeidet meist Konfrontationen, wobei es innerartlich durchaus zu Streitigkeiten kommen kann. Daher ist es gut, die Art paarweise in Gesellschafft mit anderen Cichliden aus dem Tanganjikasee zu halten.


Foto, Text: Waldemar Fischer >> Agentur Fischer  

Sonntag, 22. Juni 2014

Neolamprologus brevis (Boulenger, 1899) - der Gebänderte Schneckenbuntbarsch

Neolamprologus brevis, cichlids of Lake Tangayika
Leere Schalen der im Tanganjikasee lebenden Neothauma-Schnecke bieten auf dem kargen Seeboden oft den einzigen Schutz. Ob einzeln verstreut oder in haldenartigen Ansammlungen finden die Schneckenhäuschen unter den ostracophilen (muschellaichenden) Buntbarscharten des Sees dauerhafte Bewohner.

Neolamprologus brevis (der Gebänderte Schneckenbuntbarsch) ist wie die meisten Cichliden des Sees endemisch. Sie sind auf sandigen und schlammigen Böden in Tiefen von 6 bis 55 Metern fast im ganzen Seegebiet zu finden, wo diese Art ein eng an sein Häuschen gebundenes Leben führt. Nur selten entfernt sich diese Art weiter als 30 Zentimeter von seinem Heim. Sind in ihrem Umfeld nur einzelne Schalen zu finden, teilen sich Männchen und Weibchen sogar die Zuflucht, laichen darin ab und Pflegen dort ihre Jungen.

Um das zu bewerkstelligen hat sich der Körperbau der Tiere stark an die Raumverhältnisse innerhalb der Gehäuse angepasst. Männchen werden rund sechs Zentimeter groß und haben einen kompakten Körperbau mit tief eingeschnittenem, unterständigem Maul. die Weibchen sind flacher und bleiben mit ca. vier Zentimetern auch wesentlich kleiner als die Männchen, was einen guten Grund hat. In Gefahrensituationen flüchtet das Weibchen als erstes in das Häuschen, durch den schlankeren Körperbau kann es weiter in die sich verengenden Windungen des Gehäuses vordringen und so bleibt ausreichend Platz für das folgende Männchen.

Dieses ungewöhnliche Verhalten führte bei den Ersteiführungen in Deutschland zu einigen Verwirrungen, da nur Männchen unsere Gefilde erreichten. Erst Büscher sorgte für Klarheit, nach dem er den Fang der Tiere am Tanganjikasee beobachtete. Die Fänger schüttelten einfach die N. brevis aus den gesammelten Schneckenhäuschen, aber sobald ein Fisch heraus fiel warfen sie die leergeglaubte Schale, und somit auch das tiefersitzende Weibchen, wieder in den See zurück.

Trotz dieser auffälligen Unterschiede im Körperbau gibt es aber keinen Geschlechtsdimorphismus. Eine eindeutige Bestimmung der Geschlechter ist nur bei adulten Exemplaren möglich. Auffallend ist im Vergleich zum Männchen, vor allem die flachere Stirn und rundere Bauchpartie des Weibchens und natürlich die mit 4,5 Zentimetern geringere Endgröße.

Die Größe des Tanganjikasees hat die Entstehung einiger Standortvarianten begünstigt, die sich im wesentlichen durch die Intensität der senkrechten Streifen und Vorhandensein eines gelblichen Flecks auf beiden Stirnseiten unterscheiden. Tiere aus Zaire tragen beispielsweise kaum Körper- und Flossenstreifen, in Burundi findet man zwar dieses Merkmal aber keinen Stirnfleck wie bei Tieren aus Tansania. Fast alle Varianten zeigen dagegen einen bläulichen Wangenstrich und einen grünlichen bis schwarzen Augenfleck am oberen Kiemendeckel. Auch im Sozialverhalten sind einige unterschiedliche Ausprägungen zu finden.

Neolamprologus brevis bewohnt meist paarweise ein Neothauma-Gehäuse. Finden sich aber genügend leere Schneckenhäuser, kommt es durchaus auch vor, dass jedes Tier ein eigenes bezieht. Die Häuser werden wie bei den meisten ostracophilen Cichliden im Bodengrund eingegraben bis lediglich nur noch die Öffnung zu sehen bleibt. Zerrend und schiebend bringen sie ihr neues Häuschen in die gewünschte Lage, in der Regel mit dem Eingang gegen die Wasserströmung. Neben einer stetigen Frischwasserzufuhr sorgt das für ausreichend einströmende Nahrung für die Brut. Ist die Strömung nicht stark genug übernimmt die Mutter diese Aufgabe, in dem sie regelmäßig in die Schale schwimmt und so einen Sog erzeugt, der frisches Wasser und Plankton ansaugt.

Dem Laichakt geht eine kurze Balz voran, der eine Eiablage von 10 - 40 Eiern in einer der tiefen Windungen des Schneckenhauses folgt. Das Männchen stößt seinen Sperma über der Öffnung des Gehäuses aus. Durch den Sog, der durch das heraus schwimmende Weibchens entsteht, werden die Spermien ins Innere gesogen und befruchten die Eizellen. Sie beginnt unmittelbar mit der Brutpflege und versorgt die Eier mit sauerstoffreichem Wasser. Die Larven schlüpfen bereits nach 24 Stunden und bleiben dann noch für zwei Wochen in der Mütterlichen Obhut. In dieser Zeit verlässt Sie nur selten die Schnecke und nimmt daher nur wenig Nahrung auf. Ihre karnivore Ernährung besteht hauptsächlich aus Kleinkrebsen, Garnelen und Schnecken, die im ständigen Wasserstrom über die Neothauma-Gehäusen hinweg ziehen.

Die Jungfische verlassen mit einer Größe von etwa sechs Millimetern Länge das Heim und legen sich auf dem kahlen Sandboden. Ihr fast transparente Körper schenkt ihnen hier ausreichende Tarnung. Mehrfach wurde darüber berichtet, das während junge Neolamprpologus brevis auf dem Boden vor der Neothauma-Häuschen Schutz suchen, das Paar erneut laicht und durchaus mehrere Bruten gleichzeitig Schutz im elterlichen Revier finden.

Neolamprologus brevis (Boulenger, 1899) - der Gebänderte Schneckenbuntbarsch
Fotos, Bericht: Waldemar Fischer - >> Agentur Fischer

Montag, 9. Juni 2014

Neolamprologus multifasciatus, Zebra Shell Dweller

Schneckenbuntbarsche aus dem ostafrikanischen Tanganjika See faszinieren immer wieder aufs Neue. Nicht zu letzt auf Grund ihres natürlichen Verhaltens selbst in kleinen Aquarien.
Schneckenbuntbarsche aus dem ostafrikanischen Tanganjika See faszinieren immer wieder aufs Neue. Nicht zu letzt auf Grund ihres natürlichen Verhaltens selbst in kleinen Aquarien. Neolamprpologus multifasciatus gehört sicher zu den am häufigsten vertretenen Shell Dwellern in unseren Aquarien. Es beginnt meist mit einer kleinen Gruppe von einem Mann und zwei oder drei Weibern und endet in einer Kolonie von bis zu 50 Tieren...
 
Auf dem Foto ist ein bereits mit vier Zentimetern voll ausgewachsenes Weibchen zu sehen. Die Männchen werden mit etwa fünf Zentimetern nur wenig größer.

Lamprologus ocellatus, Weibchen vor ihrem Schneckenhäuschen

Schneckenbuntbarsche aus den ostafrikanischen Tanganjika See faszinieren immer wieder aufs Neue. Nicht zu letzt auf Grund ihres natürlichen Verhaltens selbst in kleinen Aquarien. Auf meinem Blog findet Ihr Fotos und Berichte rund um die Pflege und Haltung der Shell Dweller Arten der Gattungen Lamprologus und Neolamprologus.
Nur selten schwimmen Lamprologus ocellatus weiter als zehn Zentimeter von ihren Häuschen weg. Der größte Teil des Tages wird damit verbracht die Schneckenhäuser auszubuddeln, in die richtige Position zu buchsieren und wieder einzubuddeln.

Sonntag, 8. Juni 2014

Lamprologus ocellatus "Gold"

Lamprologus ocellatus "Gold" Weibchen
Lamprologus ocellatus "Gold" ist eine Standortvariante, die bereits in der 80er Jahren aus Sambia eingeführt wurde.
Durch selektive Zucht, wurde die gelbe Färbung intensiviert. Neben der "Gold" Variante gibt es eine weiter verbreitete Form, die weniger gelb und stärker gebändert ist.

Freitag, 6. Juni 2014

Neolamprologus multifasciatus

Wie versprochen geht es jetzt auf den SBB-Blog weiter. Gestern habe ich eine kleine Gruppe Neolamprologus multifasciatus bekommen...
Wie versprochen geht es jetzt auf den SBB-Blog weiter. Gestern habe ich eine kleine Gruppe Neolamprologus multifasciatus bekommen. Es scheinen zwei Männchen und drei Weibchen zu sein, die direkt nach dem Einsetzen in ein 54 Liter Becken begannen sich die Schneckenhäuschen zurecht zu rücken... Auf dem Foto ist eins der Weibchen zu sehen, welches so nett war sich eine Schnecke direkt an der Frontscheibe zu wählen.
Neolamprologus multifasciatus ist sicher nicht die farbenprächtigste Art, aber sie bietet ein sehr interessantes Verhalten. Sie bilden Kolonien in denen der Nachwuchs gemeinschaftlich aufgezogen wird. Ein Verhalten, das mur von sehr wenigen Buntbarschen bekannt ist. Anders als bei der Haremshaltung von Lamprologus ocellatus gehören bei einer Neolamprologus multifasciatus Kolonie mehrere Männchen zur Gruppe.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Lamprologus ocellatus "Gold"

Heute ein Foto von dem dominierenden Männchen im Becken, wie man unschwer an den Bauchflossen erkennen kann, werden hier die territorialen Ansprüche hart erkämpft.
Heute ein Foto von dem dominierenden Männchen im Becken, wie man unschwer an den Bauchflossen erkennen kann, werden hier die territorialen Ansprüche hart erkämpft.